Miho Nonaka aus Japan und Jernej Kruder aus Slowenien sind die adidas ROCKSTARS 2018

23.09.2018

4.000 begeisterte Zuschauer und Top-DJs bildeten in der voll besetzten Stuttgarter Porsche-Arena einen würdigen Rahmen für die besten Kletterer der Welt.

Angeführt von den neuen adidas ROCKSTARS Miho Nonaka aus Japan und Jernej Kruder aus Slowenien lieferten die zwölf Finalisten fantastischen Klettersport, der teilweise die Grenzen des Machbaren überschritt. Die Deutsche Asse waren leider in den Semifinals ausgeschieden, erfreuten sich aber als Zuschauer ebenfalls an den Boulderkünsten ihrer Konkurrenten.

Mit Nonaka und Kruder hatte die 2018er Version von adidas ROCKSTARS Gewinner, die in allen drei Wettkämpfen (Qualifikation, Semifinal, Final) zu überzeugen wussten. Entsprechend fair und respektvoll applaudierten auch die finalen Konkurrenten, Alex Puccio (USA) und Jongwon Chon (KOR), den neuen Siegern. „Ich bin überglücklich, dass ich jetzt endlich ein ROCKSTAR bin. Ich bin wirklich total aufgeregt“, freute sich Nonaka über ihren ersten Titel in Stuttgart und durfte sich zusätzlich die lobenden Worte der Unterlegenen anhören. „Sie ist extrem schnell. Ich wusste das natürlich vorher, aber dass sie so schnell ist. Wow“, sagte Alex Puccio nach dem Finale und bedankte sich – stellvertretend für alle Finalteilnehmer – beim „fantastischen Publikum“ für einen tollen Abend. Für Kruder, zum zweiten Mal adidas ROCKSTAR nach 2013, war der Triumph „die Krönung einer fantastischen Saison.“ „Das ist die Kirsche auf der Torte.“ Auch sein letzter Kontrahent war zufrieden. „Ich bin sehr glücklich, es kann halt nur einer der Sieger sein.“ adidas ,

Die Finalrunde fand in einem Eliminationsmodus statt. Für die zwölf Finalisten waren vier Boulderrouten aufgebaut. In Runde eins mussten alle Athleten zwei Routen erklettern, für das schlechtere Trio der jeweils sechs Starter war danach Endstation. Bei den Damen konnten nach dem Auftakt Stasa Gejo (SRB), Petra Klingler (SUI) und Chloé Caulier (BEL), bei den Herren die Japaner Keita Watabe und Kokoro Fujii sowie Sergii Topishko (UKR) die Beobachterrolle einnehmen. Mit Wataba schied der dominante Sieger des Semifinals etwas überraschend aus, während speziell Jongwon Chon eindrucksvoll seine Klasse und seinen Spaß am Klettern demonstrierte. Die beiden Siegerinnen des Damen-Semifinals, Alex Puccio und Miho Nonaka, machten auch in der ersten Finalrunde den besten Eindruck und schafften beide Routen.

Die verbliebenen drei Besten nahmen eine dritte Boulderroute in Angriff, um ihre Kletterkunst zu demonstrieren. Diese Runde war – nach den Eindrücken des Abends erwartungsgemäß – die letzte für die Russin Katerina Kipriianova und den Japaner Tomoaki Takata, so dass Puccio und Nonaka sowie Kruder und Chon, der als einziger auch das dritte Herren-Problem löste, als „Superfinalisten“ feststanden.