WM-Helden unterliegen All-Star Team knapp

01.02.2019

Vor einer beeindruckenden Kulisse - die Porsche-Arena war mit 6200 Zuschauern ausverkauft - mussten sich die WM-Helden des DHB-Nationalteams gegen die All-Star Auswahl der DKB Handball Bundesliga mit 39:42 geschlagen geben.

Die Nationalmannschaft legte einen Start nach Maß hin und ließ insbesondere in der Anfangsviertelstunde die All-Stars nicht ins Spiel kommen. Die Fans dankten es ihnen mit lautstarker Unterstützung sowie Fangesängen und peitschten ihr Team förmlich nach vorne. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden sich die Top-Spieler der Bundesliga allerdings immer besser zurecht und kombinierten zunehmend ansehnlich.

Dem ausgeglichenen Spielverlauf entsprechend ging es mit 21:21 Unentschieden in die Halbzeitpause. 
In der zweiten Hälfte nutzten die All-Stars gleich von Beginn an ihre individuelle Klasse und spielten sich in einen Rausch. Immer wieder konnte die mit Stars gespickte Mannschaft ihren Vorsprung von mehreren Punkten verteidigen.

Diese anhaltende Führung konnte das DHB-Team nicht mehr einholen: Obwohl es gegen Schluss hochspannend und knapp wurde, musste sich die Nationalmannschaft den All-Stars mit 39:42 geschlagen geben. Trotz der Niederlage der WM-Helden bot die Partie mit vielen Stars, schnellem Spiel und vielen Abschlüssen wie erwartet höchste Spannung und Handball der Spitzenklasse.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft lief dabei zugunsten des „Deckarm-Fonds“ auf, der von der Deutschen Sporthilfe eingerichtet wurde. Die Weltauswahl der DKB Handball-Bundesliga spielte für die Dirk Nowitzki-Stiftung. Insgesamt 10.000 Euro kommen beiden Stiftungen zu Gute. Diese Summe wurde vom DHB und der Handball-Bundesliga GmbH für den guten Zweck ausgelobt.

Die zahlreichen jungen Fans hatten vor und nach dem Spiel die Chance auf Selfies und Autogramme mit ihren Vorbildern. Neben Andreas Wolff, Fabian Wiede und Co. standen im All Star-Aufgebot auch Weltmeister und weitere zahlreiche WM-Teilnehmer. Der Andrang bei der Autogrammstunde mit den Stars der Bundesliga war groß, aber die Stars nahmen sich viel Zeit für ihre Fans.